Zulässigen Wasserweg festlegen
- 1Fertiges Niveau
- 2Untergrund mit Gefälle
- 3Entwässerung vom Gebäude weg
Erfassen Sie Fassaden, Schwellen, Tiefpunkte, Rinnen, Abläufe, Fugen und Grundstücksgrenzen. Wählen Sie einen Weg, der das Gebäude schützt und örtliche Entwässerungs- sowie Nachbarregeln einhält.
Vorhandene Höhen aufnehmen
Messen Sie mehrere Punkte statt nur Anfang und Ende. Notieren Sie Buckel und Mulden, die unter Dielen, Platten oder geklebtem Belag Wasser halten könnten.
Nutzen Sie einen festen Höhenbezug. In die Rechnung geht die horizontale Strecke in Gefällerichtung ein.
Planungsgefälle bestimmen
Prüfen Sie Planung und Unterlagen von Belag, Untergrund und Entwässerungsbauteilen. Unterscheiden Sie örtliche Pflicht, Regel der Technik und Herstellervorgabe; sie sind nicht austauschbar.
Ein einziges Gefälle passt nicht für alle Terrassen. Eine offene Nutzschicht kann waagerecht wirken, während die darunterliegende Ebene entwässern muss.
Höhenunterschied berechnen
- 1Fertiges Niveau
- 2Untergrund mit Gefälle
- 3Entwässerung vom Gebäude weg
Der Höhenunterschied ist horizontale Länge mal Prozentwert geteilt durch 100. Rechnen Sie mit zusammenpassenden Einheiten und wandeln Sie anschließend in die Absteckeinheit um.
Reines Rechenbeispiel: Ein Projektwert von 1,5 % auf 4 m ergibt 0,06 m beziehungsweise 6 cm. Damit wird 1,5 % nicht vorgeschrieben.
Höhen auf die Baustelle übertragen
Markieren Sie Hoch- und Tiefpunkt, spannen Sie Schnüre und setzen Sie Zwischenkontrollen. Übertragen Sie bei Beton die Höhen auf die Schalung; richten Sie Stelzlager aus, ohne den Ablauf darunter umzukehren.
Vor und nach der Verlegung prüfen
Kontrollieren Sie mit Richtlatte und Niveau und halten Sie Abläufe, Fugen sowie Revisionszugänge offen. Ein örtlicher Wassertest ist nur sinnvoll, wenn Untergrund und Produkte in dieser Phase nass werden dürfen.
Entwässerte Fläche berechnenTesCalculs→